Bouletten erfolgreich in Herlinghausen

Einige Eindrücke des Turniers in Herlinghausen.

Freundlich zur Verfügung gestellt von Winfried Gawandtka.

Herzlichen Glückwunsch an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer und vor allem an die Siegerinnen und Sieger.

250. Mitglied bei der BSG

Borgentreich (hh).
Die BSG Borgentreich ist weiter auf Wachstumskurs. Mit Mechthild Scherf begrüßt die BSG-Vorsitzende Gisela Lattrich das 250. Mitglied im Verein.
Seit 40 Jahren gibt es die BSG in der Orgelstadt – im Jubiläumsjahr präsentiert sich die Sport-Gemeinschaft topfit. „In unseren 20 Sportgruppen bewegen sich jede Woche etwa 300 Aktive“, sagt Lattrich.
Eine von ihnen ist Mechthild Scherf. Die 63-Jährige aus Natzungen macht seit drei Jahren regelmäßig Gymnastik in der Orthopädiegruppe IV. Unter Anleitung der Physiotherapeutinnen Janine Löhr und Carolin Berlage arbeitet sie im Kreis von durchschnittlich 15 Gleichgesinnten gezielt an der Stärkung von Muskulatur und Gelenken. „Früher hatte ich ständig Rückenschmerzen“, erzählt Scherf. „Seitdem ich bei der BSG Rehasport betreibe, sind die Schmerzen weg, ich fühle mich einfach wohler. Das bringt unwahrscheinlich was.“ 45 Minuten Bewegung in der Halle reichen ihr noch nicht. Von der Bodenmatte geht’s direkt ins angrenzende Hallenbad zur Wassergymnastik. „Danach weiß ich dann aber auch, was ich getan habe“, schmunzelt Mechthild Scherf. Bei so viel Aktivität ist der Vereinsbeitritt nur logisch. Gisela Lattrich gratulierte mit einem Blumenstrauß.

Gisela Lattrich begrüßt das 250. Mitglied.

Die BSG-Vorsitzende Gisela Lattrich (links) begrüßt Mechthild Scherf auf Natzungen als 250. Mitglied in der Borgentreicher Sport-Gemeinschaft mit einem Blumenstrauß. Die 63-Jährige aus Natzungen turnt jeden Dienstag in der Orthopädiegruppe IV.
Foto: Hartmann

Die Borgentreicher Sport-Gemeinschaft bietet neben Koronar- und Orthopädiesport noch Seniorensport, Latino Dance, Nordic Walking, Wassergymnastik und Boule an. Eine E-Bike-Gruppe unternimmt während der Sommermonate zudem regelmäßig Touren zu interessanten Zielen in der Region.

Boule und Boccia Inklusionstag ein voller Erfolg

Borgentreich (hh).
20.000 Euro fließen an zusätzlichen Sportfördermitteln in den Kreis Höxter. Unter anderem für die Inklusion im Sport.

Für insgesamt tausend Projekte in ganz Nordrhein-Westfalen vergeben der Landessportbund und das Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport jeweils tausend Euro. „1000 x 1000“ heißt das Programm. Förderschwerpunkte in diesem Jahr sind Bewegte Kindergärten, Offene Ganztagsschulen sowie Sport mit Behinderten. 20 Projekte werden zwischen Egge und Weser bezuschusst.
Einer der Vereine, in denen das Miteinander schon funktioniert hat, als den Begriff „Inklusion“ noch kaum jemand kannte, ist die BSG Borgentreich. „Für uns ist Inklusion längst Alltag“, sagte die BSG-Vorsitzende Gisela Lattrich bei der Eröffnung eines Boule- und Bocciatages im Schulzentrum Borgentreich. Akteure der BSG-Boule-Abteilung, des Heilpädagogischen Zentrums (HPZ) St. Laurentius Warburg und der Lebenshilfe-Wohnstätte Peckelsheim wetteiferten gemeinsam beim Präzisionsspiel mit Kugeln. Während beim französischen Nationalsport Boule die Stahlkugeln fliegen und möglichst dicht an einer kleineren Kugel, dem „Schweinchen“, platziert werden, gilt Boccia als die italienische Variante des Boule-Spiels. Dabei werden wesentliche größere Kugeln aus Kunststoff oder Leder zur Zielkugel, dem „Pallino“, gerollt. Seit 1984 ist Boccia eine paralympische Sportart.

Boule- und Bocciatag Teilnehmer

Aktive der BSG-Sportgruppe „Bouletten“ und Bocciaspieler das HPZ Warburg und der Lebenshilfe Peckelsheim hatten viel Spaß bei einem gemeinsamen Boule- und Bocciatag im Schulzentrum Borgentreich.

Ralf Kleine macht beim Boccia so schnell keiner etwas vor. Der Peckelsheimer hat schon zweimal an den Special Olympics teilgenommen und Medaillen abgeräumt. 22 Menchen mit Handicap leben zurzeit in den beiden Wohngruppen. Mit ihnen trainiert Sieglinde Tabaka regelmäßig das Bocciaspiel in Wettkampfform. „Boccia kann selbst im Rollstuhl gespielt werden“, erläutert die heilpädagogische Betreuerin. „Auch Menschen mit Mehrfachbehinderung entwickeln dabei erstaunliche Fähigkeiten.“

Was ihr Kollege Christof Ricken, Erzieher und Sportpädagoge im HPZ, nur bestätigen kann: „Wir haben damit im Herbst als Hallensport angefangen, und die Begeisterung ist groß“. Ebenso wie das Tabaka-Team fährt Ricken Mitte Juli mit einer Mannschaft zu den Special Olympics auf Landesebene nach Neuß.

Klaus Jürgens probiert Boccia

Da muss Klaus Jürgens von den „Bouletten“ schon sehr präzise rollen, um seine rote Kugel dichter am „Pallino“ zu platzieren als die grüne der gegnerischen Mannschaft. Schiedsrichterin Sieglinda Tabaka (links) schaut ganz genau hin. Foto: Hartmann

Nicht nur bei der für sie neuen Sportart Boccia hatte manch ein Boulespieler der Borgentreicher Sport-Gemeinschaft „Bouletten“ das Nachsehen. Auch beim Wettkampf auf den BSG-Boulebahnen zeigten einige Gäste aus Warburg und Peckelsheim erstaunliches Talent.

„Es war für alle Beteiligten ein äußerst interessanter und bereichernder Tag“ resümierte Boule-Abteilungsleiter Gerd Hartmann. Die tausend Euro aus Düsseldorf will BSG-Chefin Gisela Lattrich für die Finanzierung von neuem Equipment und Übungsleiterstunden im Inklusionssport verwenden. Seit 40 Jahren gibt es die BSG in der Orgelstadt. „In unseren 20 Sportgruppen bewegen sich jede Woche etwa 300 Aktive“, sagt Lattrich.

Gemeinsam macht es mehr Spaß

Boule und Boccia – gemeinsam macht’s doppelt Spaß. Den hatten (von links) Dirk Scheerer, Helmut Dierkes, Heike Jochheim, Klaus Jürgens, Peter Dingerkus, Gerd Lenz, und Ralf Kleine beim Inklusions-Sporttag in Borgentreich auf jeden Fall. Foto: Hartmann

40 Jahre BSG Borgentreich e.V.

Ein kurzweiliger, erfolgreicher Abend.

Die gut besuchte Veranstaltung in der Schützenhalle Borgentreich kam bei den teilnehmern gut an. Nach der Begrüßung und den Grußworten von geladenen Gästen, gab es einen leckeren Grillimbiss vom Smoker der Fleischerei Brilon. Einige Eindrück des Tages sehen Sie in der Galerie:

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3. Frühjahrs-Boule-Turnier wieder ein Erfolg

„Bouletten“ servieren Buletten
Spannendes Boule-Turnier

Borgentreich (bsg) Nach sechs Stunden und fünf Spielrunden standen die Sieger fest: Das Vater-Sohn-Duo Jürgen und Frederik Koch vom SSV Herlinghausen konnten einmal mehr den Siegerpokal beim 3. Frühjahrs-Boule-Turnier in Borgentreich in Empfang nehmen. Acht Teams aus dem Südkreis wetteiferten bei sonnigem Wetter am vergangenen Samstag auf der vereinseigenen Boule-Anlage der BSG Borgentreich um Sieg und Niederlage.

BSG-Vize Winfried Gawandtka und Turnierleiter Michael „Strumpy“ Strumpen begrüßten die Sportlerinnen und Sportler aus Herlinghausen, Wehrden, Liebenau, Manrode und Borgentreich und wünschten einen fairen Wettstreit. Im sog. „Schweizer System“ rollten dann nach anerkannten Pétanque-Regeln die tennisballgroßen Stahlkugeln. „Der Vorteil des Schweizer Systems ist,“ so der erfahrene Turnierleiter, „jedes Zweier-Team sammelt Punkte und bleibt bis Turnierende im Spiel.“ Im sog. K-O-System falle man zu früh aus und verlöre die Lust daran. Die Vorsitzende der BSG Borgentreich, Gisela Lattrich, hatte dann am Nachmittag die Ehre, die Sieger bekannt zu geben: Den 4. Platz erreichten Fritz Geilhorn und Helmut Dierkes („Bouletten“ der BSG Borgentreich), den Bronzepokal holte sich das Mixed-Team Michael Strumpen (Boule-Freunde Wehrden) und Bernd Lücke (Bouletten); die Besucher Rosemarie Lippert aus Manrode und ihr Partner Friedhelm Neumeyer aus Liebenau erreichten völlig überrascht den 2. Platz. Nicht zum ersten Mal erkämpften sich das Team Jürgen und Frederik Koch („Blanc et noir“ SSV Herlinghausen) den verdienten Sieg. Neben den Pokalen erhielten die drei Bestplatzierten noch wertvolle Sachpreise aus dem Boulezubehör. In der Mittagspause servierten die „Bouletten“ ihren Gästen stilecht und schon traditionell frisch gebratene Buletten mit leckerem Kartoffelsalat.

Zum ersten Mal dabei waren die Gelegenheits-Bouler Rosemarie Lippert und Friedhelm Neumeyer, die über die Tagespresse von dem Turnier erfahren hatten. „Als wir ankamen und die anderen Teilnehmer sahen,“ verriet Friedhelm Neumeyer, „wollte meine Partnerin Rosemarie schon umkehren. „Das sind alles Profis“ befürchtete sie. Aber wir sind angenehm überrascht von der tollen Stimmung und wollen mit Sicherheit wiederkommen.“ Dass sie dann mit nur etwa sechs Monaten Boule-Erfahrung gleich den 2. Preis erreichen konnten, ist genügend Motivationsschub zum Weitermachen.

Im Herbst werden die Bouler den im vorigen Jahr gestifteten „Diemel-Börde-Weser-Cup“ wieder ausspielen. Am Samstag, 30. September, geht es dann in der Bördestadt um den „Großen Pott“.

Wer sich den „Bouletten“ und ihrem spannenden Freizeitsport anschließen möchte, ist jeden Dienstag und Samstag ab 14 Uhr auf der vereinseigenen, barrierefreien Boule-Anlage im Borgentreicher Schulzentrum herzlich willkommen.

Alle Gewinner

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Zusammen mit der BSG-Vorsitzenden Gisela Lattrich (4. v.l.) stellten sich die acht Sieger dem Fotografen (v.l.n.r.): Helmut Dierkes (4. Platz, Bouletten), Frederik Koch (1. Platz, Blanc et noir), Fritz Geilhorn (4. Platz, Bouletten), Michael Strumpen (3. Platz, Boule-Freunde), Jürgen Koch (1. Platz, Blanc et noir), Bernd Lücke (3. Platz, Bouletten), Rosemarie Lippert und Friedhelm Neumeyer (2. Platz)