Vom Teufel abgeholt

BSG-Sportler am Hexentanzplatz und in Wernigerode

Borgentreich (bsg) Einmal mehr stand die schöne Harzlandschaft als Reiseziel der Rehasportler der BSG Borgentreich fest. So startete kürzlich ein vollbesetzter Reisebus zur Fahrt in die wildromantische Ostseite des Mittelgebirges. Reiseleiter und BSG-Vize Winfried Gawandtka hatte den Hexentanzplatz über der Bode-Schlucht in Thale und die „bunte Stadt am Harz“ Wernigerode ausgesucht.

jahresausflug 2017Hoch über dem Örtchen Thale wartete die erste Überraschung auf die Ausflügler: Der „Leibhaftige“ in teuflischer Aufmachung nahm die Gruppe in Empfang und in seinen Bann. Ganz gefangen von seiner Vortragsart lauschten die Besucher aus der Bördestadt den Sagen, die der „Teufel“ anschaulich vortrug; zum großen Gelächter der Umstehenden versuchte er sogar mehrfach handgreiflich, eine der Seelen zu rauben. Die Reha-Sportler erfuhren aber auch sehr viel Wissenswertes über die imposante Felsschlucht, deren Kante gut 240 Meter senkrecht über den Bachlauf der Bode aufragt. Mit einem „Hexengesöff“ bekamen die Teilnehmer Appetit aufs Mittagessen, das im Berghotel wartete.

Am Nachmittag stand die fachwerkbunte Stadt Wernigerode auf dem Programm. Mit der Bimmelbahn kutschierten die Borgentreicher durch die Stadt und erhielten umfangreiche Informationen über den Ort, der nicht nur Fachwerkbauten aus allen Stilepochen beherbergt, sondern auch vor einigen Jahren Austragungsort einer Landesgartenschau war und eine der modernsten Brauereien aufweisen kann. Die Jahrhunderte alte Tradition der Wernigeröder Baumkuchenbäckerei führt jetzt ein Bäckermeister fort und serviert diese süße Spezialität in seinem modern gestylten Café. Das war natürlich für die Orgelstädter der willkommene kulinarische Abschluss der Fahrt. Fazit aller Teilnehmer: „Trockenes Wetter, teuflischer Spaß, viel zu erleben und ein leckerer Abschluss, was will man mehr?“

Der Kampf um den „Pott“

Borgentreicher „Bouletten“ richten Herbst-Boule-Turnier aus

Borgentreich (bsg) Er ist veritable 80 Zentimeter groß und wird dem Sieger-Team des diesjährigen Herbst-Boule-Turnier der BSG Borgentreich für ein Jahr überlassen: Der „Weser-Börde-Diemel-Cup“, ein Wanderpokal der Boulefreunde aus Herlinghausen, Borgentreich und Wehrden, ist der Sonderpreis beim kommenden Herbst-Boule-Turnier am Samstag, 30. September, ab 10 Uhr auf der Boule-Anlage im Schulzentrum der Orgelstadt. Team-Anmeldungen können auf boule@bsg-borgentreich.de oder Telefon 05643/1486 erfolgen.

Im vorigen Jahr wurde der „Pott“ auf Initiative der eng befreundeten Bouler aus Warburg-Herlinghausen, Borgentreich und Beverungen-Wehrden gestiftet und vom Warburger Sporthaus Mewes gesponsert. Anlässlich ihres 50-jährigen Vereinsjubiläums spielten die Herlinghäuser den Wanderpreis erstmals aus und konnten ihn auch im Rautental behalten. „Dieses Jahr feierte die BSG Borgentreich ihr 40-jähriges Bestehen und so wetteifern dieses Mal hoffentlich viele Teams um den Wanderpokal,“ erläutert BSG-Vize Winfried Gawandtka die Situation. Die Besonderheit: „Den großen WBD-Cup erhält der Turniersieger nur, wenn er aus Herlinghausen, Borgentreich oder Wehrden kommt,“ so Gawandtka weiter. Alle anderen Sieger erhalten bis zum 4. Platz natürlich Besitzpokale und Medaillen.
Gespielt wird wie üblich in Zweier-Teams als sog. Dublette nach allgemein gültigen Pétanque-Regeln im Schweizer System. Es wird ein Startgeld von 10 Euro pro Spieler erhoben, darin sind ein Mittags-Imbiss (Gawandtka: „Wie immer Buletten mit Kartoffelsalat, ist doch Ehrensache!“) und Getränke enthalten. Anmeldungen können per Mail unter boule@bsg-borgentreich.de, per Telefon 05643/1486 oder am Turniertag ab 9.30 Uhr auf der Anlage erfolgen; bei Einzelanmeldungen werden Teams zusammengestellt.

Bouletten erfolgreich in Herlinghausen

Einige Eindrücke des Turniers in Herlinghausen.

Freundlich zur Verfügung gestellt von Winfried Gawandtka.

Herzlichen Glückwunsch an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer und vor allem an die Siegerinnen und Sieger.

Gut besuchtes BSG-Sommerfest

Borgentreich (bsg) Petrus hatte ein Einsehen und ließ den Regen in den Wolken, so dass die Mitglieder und Reha-Sportler der BSG Borgentreich jetzt in der Steinkuhle ihr traditionelles Sommerfest feiern konnten. Rund 120 Teilnehmer nutzten die Gelegenheit, bei leckerem Grillbraten und kühlen Getränken ausgiebig zu „schnuddeln“ und die neuesten Neuigkeiten auszutauschen.

Ähnlich wie beim 40-jährigen Jubiläumsfest vor einigen Wochen hatten die Organisatoren um BSG-Vorsitzende Gisela Lattrich die Tische im Festzelt hübsch dekoriert, als die ersten Teilnehmer, passend zum lauen Sommerabend, mit einem kühlen Becher Fruchtbowle begrüßt wurden. Wie immer, spazierten einige Sportler zuerst zur Grotte zu einem kurzen Gebet an die Gottesmutter. Danach warteten saftiger Grillbraten, leckere Salate, kühle Getränke und als „Dessert“ die beliebten süßen Liebesknochen aus heimischer Produktion auf die Mitglieder. Als alle satt waren, griff Fritz Nutt in die Tasten seines Akkordeons und animierte alle zum Mitsingen altbekannter Volkslieder. Da er beim Jubiläum in der Schützenhalle nicht dabei sein konnte, überreichte Gisela Lattrich die Ehrenurkunde mit Silbernadel an ihren Vorgänger Josef Schumacher; damit ehrte der Behinderten- und Rehabilitationssportverband NRW die über 20-jährige Arbeit Schumachers im BSG-Vorstand. In einem spaßigen Wettbewerb hatte man im Laufe des Abends die Sieger ermittelt und rundete damit einen gemütlichen Abend ab.

Siegerehrung Sommerfest 2017

Als Sieger wurden geehrt: Elvira Tewes (3. Preis), Gerd Lenz (1. Preis), Ralf Feix und Gisela Lattrich (BSG-Vorstand) und Dirk Scheerer (2. Preis).

250. Mitglied bei der BSG

Borgentreich (hh).
Die BSG Borgentreich ist weiter auf Wachstumskurs. Mit Mechthild Scherf begrüßt die BSG-Vorsitzende Gisela Lattrich das 250. Mitglied im Verein.
Seit 40 Jahren gibt es die BSG in der Orgelstadt – im Jubiläumsjahr präsentiert sich die Sport-Gemeinschaft topfit. „In unseren 20 Sportgruppen bewegen sich jede Woche etwa 300 Aktive“, sagt Lattrich.
Eine von ihnen ist Mechthild Scherf. Die 63-Jährige aus Natzungen macht seit drei Jahren regelmäßig Gymnastik in der Orthopädiegruppe IV. Unter Anleitung der Physiotherapeutinnen Janine Löhr und Carolin Berlage arbeitet sie im Kreis von durchschnittlich 15 Gleichgesinnten gezielt an der Stärkung von Muskulatur und Gelenken. „Früher hatte ich ständig Rückenschmerzen“, erzählt Scherf. „Seitdem ich bei der BSG Rehasport betreibe, sind die Schmerzen weg, ich fühle mich einfach wohler. Das bringt unwahrscheinlich was.“ 45 Minuten Bewegung in der Halle reichen ihr noch nicht. Von der Bodenmatte geht’s direkt ins angrenzende Hallenbad zur Wassergymnastik. „Danach weiß ich dann aber auch, was ich getan habe“, schmunzelt Mechthild Scherf. Bei so viel Aktivität ist der Vereinsbeitritt nur logisch. Gisela Lattrich gratulierte mit einem Blumenstrauß.

Gisela Lattrich begrüßt das 250. Mitglied.

Die BSG-Vorsitzende Gisela Lattrich (links) begrüßt Mechthild Scherf auf Natzungen als 250. Mitglied in der Borgentreicher Sport-Gemeinschaft mit einem Blumenstrauß. Die 63-Jährige aus Natzungen turnt jeden Dienstag in der Orthopädiegruppe IV.
Foto: Hartmann

Die Borgentreicher Sport-Gemeinschaft bietet neben Koronar- und Orthopädiesport noch Seniorensport, Latino Dance, Nordic Walking, Wassergymnastik und Boule an. Eine E-Bike-Gruppe unternimmt während der Sommermonate zudem regelmäßig Touren zu interessanten Zielen in der Region.